Raed Saleh zu Besuch in Friedrichshagen

Raed Saleh, Bezirksbürgermeister Oliver Igel

Raed Saleh, Bezirksbürgermeister Oliver Igel

Ortstermin mit der Abgeordneten Renate Harant in Friedrichshagen, einem quirligen und zugleich beschaulichen Stadtteil im Südosten Berlins – wäre da nicht das schwierige Thema Flugrouten. Bei einem Gang über die Bölschestraße konnte man die Protest-Plakate gar nicht übersehen. So begab sich SPD-Fraktionschef Raed Saleh ins Gespräch mit Flugrouten-Kritikern von der örtlichen Bürgerinitiative. Als Spandauer kennt Saleh die Problematik des Fluglärms aus seinem Wahlkreis und brachte viel Verständnis mit. Er warb aber auch um Akzeptanz für das für Berlin so wichtige Projekt in Schönefeld. Den neuen Lärmschutz-Kompromiss hält er für einen Fortschritt, wünscht sich eine bessere Kommunikation und immer wieder auch Nachsteuerungen, um Belastungen niedrig zu halten.

Am früheren Rathaus Friedrichshagen konnte Saleh dann die neue Liegenschaftspolitik hautnah diskutieren. Die Werbegemeinschaft Bölschestraße möchte die Immobilie gerne kaufen, kann aber nicht mit Investoren mithalten.

Das Strandbad Müggelsee wurde vor Jahren von den Bäderbetrieben aufgegeben, wird aber jetzt von einem freien Träger und der Bürgergemeinschaft Rahnsdorf betrieben. Saleh zeigte sich beeindruckt, wie bürgerschaftliches Engagement ein Projekt am Leben erhält und vorantreibt und bot seine Unterstützung für das Strandbad an.

Im Gespräch mit den Unternehmern der Bölschestraße ging es darum, wie Verwaltung und kleine Unternehmen möglichst gut kommunizieren, um Reibungsverluste zu vermeiden und Wirtschaft voranzubringen. Klares Statement von Saleh: „Berlin ist nicht nur Innenstadt.“ Die Tourismusförderung und die Wirtschaftspolitik müssen sich auch um die Außenbezirke kümmern, denn hier ist Berlin spannend und hat viele Potenziale.

Berlin ist nicht nur Innenstadt